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Therapie der verschiedenen Blasenschwächen
Der Stressinkontinenz:
Da es sich in erster Linie um eine Schwächung des Beckenbodens handelt, kann mit Physiotherapie versucht werden, der Inkontinenz entgegen zu wirken. Wird nach drei Monaten keine Besserung erzielt, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden. Operiert wird die Senkung mittels Gebärmutterentfernung oder mittels Band (TVT). Das Band unterstützt die Harnröhre, dass sie bei Druck nicht mehr absinkt und die Blase dicht (kontinent) ist.
Ein Band kann in Lokalanästhesie (keine Vollnarkose, man bleibt wach) eingelegt werden und am gleichen Tag kann man das Spital verlassen.
Der Dranginkontinenz:
Auch hier kann Physiotherapie helfen. Meistens werden jedoch Medikamente eingesetzt, die die Blase beruhigen, so genannte Anticholinergika. Es braucht
2-3 Wochen, bis die Patientin einen Erfolg verspürt.
Der Reflexinkontinenz:
Ist schwierig zu therapieren und auch selten. Mann kann die Blase selbst leeren (Einmalkatetretisierung) oder die Blase durch die Bauchdecke mittels Schlauch permanent entlasten.
Der Überlaufblase:
Die Ursache chirurgisch beheben, Tumorentfernung, Überkorrektur beheben oder die Blase auch über die Bauchdecke mittels Schlauch entlasten.
Es ist wichtig mit dem Arzt über die Blasenschwäche zu reden, meist kann die Ursache behoben werden und die Lebensqualität erheblich gesteigert werden.
Und Sport treiben macht wieder Spass!
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