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Ursachen
Stressinkontinenz
Unwillkürlicher Urinabgang bei intraabdomineller Druckerhöhung (Husten, Niesen) ohne nachweisbare Blasenkontraktionen und ohne Harndrang bei beeinträchtigter Verschlussfunktion der Harnröhre (z.B. Blasensenkung nach Geburten). Wird in Grade eingeteilt:
Grad l: Urinverlust beim Husten, Lachen oder Niesen
Grad ll: Urinverlust beim Gehen oder leichter Arbeit, Treppensteigen.
Grad lll: Urinverlust im Stehen, ohne Arbeit
Ursache: Beckenbodenschwäche, Bindegewebeschwäche oder nach Geburten
Dranginkontinenz
Auch Urge-Inkontinenz genannt.
Unwillkürlicher Urinabgang durch nicht unterdrückbare Blasenkontraktion, (Blasenentleerung) welche als Harndrang empfunden wird, ohne dass eine Störung der Nerven vorliegt.
Ursachen: Alter, Entzündungen, Tumor, Vitaminmangel und nach Bestrahlungen
Reflexinkontinenz
Unkontrollierte Blasenaktivitäten bei Rückenmarksläsionen
Ursachen: Querschnittlähmungen bei Trauma oder Tumoren
Ueberlaufinkontinenz
Urin kann aufgrund eines Hindernisses nicht die Blase verlassen. Es kommt zu Restharnbildung und der Restharn fördert eine Blaseninfektion.
Ursachen: Tumore, Uterussenkung und Überkorrektur der Therapie von Stressinkontinenz
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