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HPV-Impfung
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
Der Gebärmutterhalskrebs ist der zweit häufigste Krebs der Frau.
(Der häufigste ist der Brustkrebs.)
Er entsteht am Übergang der Scheide zur Gebärmutter.
Der jährliche Abstrich beim Frauenarzt (PAP genannt) dient der Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses.
In den neunziger Jahren wurde der Zusammenhang zwischen HPV-Viren (Humane Papillomavirus) und dem Gebärmutterhalskrebs erkannt.
Der HPV-Virus ist auch verantwortlich für warzenartige Geschwüre in der Scheide (Condylomata acuminata).
70% der Frauen sind im Laufe ihres Lebens mit HPV angesteckt.
Eine nicht sexuelle Übertragung ist möglich, meistens jedoch durch Geschlechtsverkehr.
Ziele der Impfung
Reduktion des Anteils von Frauen die an Warzen, Vorkrebs (Präkanzerosen) und Krebs erkranken.
Wer soll geimpft werden
Alle Mädchen vor Beginn des sexuell aktiven Alters und Jugendliche vor und während der sexuellen aktiven Zeit, bis ca. 26 Jahren.
Der Impfstoff
Enthalten als Antigene (bewirken im Körper eine Abwehr) Virus-ähnliche Partikel gegen die krebserregenden Typen (16 und 18) und zu den Warzen verursachenden Typen (6 und 11).
Wie erfolgt die Impfung
Die Grundimpfung besteht aus 3 Dosen, die im Muskel des Oberarmes gespritzt werden. Nach der ersten Spritze folgen nach 2 Monaten und nach 6 Monaten eine weitere.
Ist ein Schutz 100% sicher
Wenn eine Frau noch nicht Trägerin des Virus ist, wird zurzeit ein sicherer Schutz angenommen. Wenn sie Trägerin ist, ist es noch nicht eindeutig geklärt.
Ist die Impfung auch für ältere Frauen
Ist auch noch nicht geklärt. Hier sollte mit einem Abstrich die Viren erkannt werden und ein jährlicher PAP abgenommen werden.
Zahlt die Krankenkasse
Zurzeit noch nicht. Es wird sich zeigen wie unsere Nachbarn (Deutschland, Frankreich), mit größeren Zahlen an erkrankten Frauen, zu dieser Impfung stehen.
Nebenwirkungen
Zurzeit sind keine bekannt.
Muss ich nach der Impfung noch in die jährliche Kontrolle zum Frauenarzt
Sicher; erstens wegen der Brustkrebs-Vorsorge, die Eierstöcke können auch Sorgen bereiten. Und solange nicht eindeutige Resultate vorhanden sind, empfehle ich noch den jährlichen Abstrich nach Beginn der sexuellen Aktivität.
Seit Mai 2007 ist eine Impfung gegen bestimmte HPV-Typen in der Schweiz und damit auch im Spital Zimmerberg verfügbar. Damit besteht die Möglichkeit, sich gegen eine HPV-Infektion und deren Folgen zu schützen. Die Kosten für die Imfpung, die dreimal - im Abstand von 1 und 6 Monaten - erfolgen soll, werden von den Kassen nicht übernommen. Jede Impfung wird mit CHF 236.85 in Rechnung gestellt.
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