Gynäkologische Untersuchung und der erste Besuch beim Frauenarzt

Eine Angst vorm Frauenarzt ist weit verbreitet, gerade wenn es sich um den ersten Besuch beim Frauenarzt handelt. Die Vorstellung vor der Untersuchung und der Gynäkologenstuhl verunsichert viele Frauen. Auch das Schamgefühl spielt hier eine grosse Rolle. All dies kann zu Verkrampfungen führen und die Untersuchung unangenehm erscheinen lassen. Hier ist anzuraten, sich frühzeitig zu erkundigen, einen Termin zu planen und sich in einem Gespräch informieren zu lassen. Mit genügend Informationen lässt sich die Untersuchung entsapnnter angehen. Der Gynäkologe wird beim ersten Gespräch Fragen zur Krankengeschichte stellen und Fragen über Operationen und anderen Erkrankungen bevor er mit Ihnen einen Termin für eine Gynäkologische Untersuchung abmacht. Vor der Gynäkologischen Untersuchung sind die Angaben über den Zeitpunkt der ersten Periode, das letzte Datum der letzten Blutung bzw. zur Zyklus dauer wichtig. Der Gesprächsverlauf ist sicher unterschiedlich und abhängig vom Arzt und der Patientin. Damit der Gynäkologe vor der eigentlichen gynäkologischen Untersuchung sich ein umfassendes Bild machen kann, sind  Aussagen zum sexuellen Verhalten notwendig. Dies verängstigt oft gerade die sehr jungen Frauen. Hierzu sollten Sie wissen, dass der Gynäkologe, genau wie andere Ärzte, der Schweigepflicht unterworfen ist.

Bimanuelle  Gynäkologische Untersuchung

Die bimanuelle gynäkologische Untersuchung ist die typische gynäkologische Untersuchung des Frauenarztes. Hier wird die Grösse, Lage, Druckempfindlichkeit und Beweglichkeit der Gebärmutter beurteilt. Zusätzlich gibt diese Form der Untersuchung Aufschluss über die Eierstöcke, welche aber durch eine Ultraschalluntersuchung besser beurteilt werden können. Bei dieser gynäkologischen Untersuchung führt der Arzt einen oder zwei Finger der rechten Hand in die Scheide ein, die Gebärmutter wird hierbei nach oben gedrückt, während die linke Hand des Gynäkologen auf der Bauchdecke liegt. So kann er die Gebärmutter ertasten und beurteilen. Bei dieser manuellen Untersuchung können durch  schieben und rütteln Infektionen festgestellt werden. Diese gynäkologische Untersuchung wird oft als unangenehm empfunden. Je entspannter man ist, umso weniger Unangenehm wird es empfunden. Die meisten Frauenarztpraxen in Zürich und Umgebung, wie Adliswil, Thalwil, Rüschlikon, Horgen, Wollishofen und Oberrieden führen diese Form der Behandlung durch. Es ist eine normale Standarduntersuchung innerhalb der Gynäkologie.

Ultraschall in der Gynäkologischen Untersuchung

In der Frauenheilkunde gibt es keine bessere Diagnostik als die sonografischen Verfahren: sie sind unkompliziert, vielseitig und unschädlich. Der Ultraschall wird gern in der gynäkologischen Untersuchung eingesetzt. Er verschafft Klarheit bei unklaren klinischen Befunden. In der gynäkologischen Untersuchung kann so ohne grössere Belastung für die Frau eine klarere Diagnose gestellt werden. Ein anderer klarer Nutzen der Ultraschall Untersuchung in der Gynäkologie ist das Vermeiden von unnötigen Kontrollen, das Vermeiden von Interventionen und der Abbau von Ängsten und Unsicherheit, frühzeitiges Erkennen von Veränderungen und somit die Möglichkeit frühzeitig zu intervenieren.

Unfruchtbarkeit und Basisdiagnostik der Gynäkologischen Untersuchung

Zur Basisdiagnostik bei Unfruchtbarkeit gehört unbedingt eine gynäkologische Untersuchung. Bei dieser gynäkologischen Untersuchung lassen sich gravierende Fehlbildungen der inneren Geschlechtsorgane feststellen, die die Chance auf eine Schwangerschaft beeinträchtigen können. Innerhalb dieser gynäkologischen Untersuchung sind Hinweise auf  Myome, Endometriose und Fehlbildungen der Gebärmutter zu beachten. Ergänzt wird diese Untersuchung meist noch durch einen vaginalen Ultraschall. Später werden noch Blutanalysen vorgenommen. Nach den Untersuchungen wird die nächste Vorgehensweise besprochen, bis zu einer eventuellen künstlichen Befruchtung.